Fliegende Schönheiten
Stadttauben Wuppertal e.V.
Wir sorgen für ein schöneres Leben für Mensch und Taube.
Wenn du eine kranke Taube gefunden hast, zögere nicht uns zu kontaktieren. Wir kümmern uns um sie, bis sie wieder gesund ist.
Notfallnummer: +49 176 31173515
Fliegende Schönheiten
Stadttauben Wuppertal e.V.
Wir sorgen für ein schöneres Leben für Mensch und Taube.
Notfallnummer: 0176 31173515
NEUIGKEITEN!!!
Das ende einer Erfolgsgeschichte
Am Bahnhof Vohwinkel starteten wir im Dezember 2022 unser Eiertauschprojekt.
Seitdem wurden dort 2.617 Taubeneier gegen Kunsteier getauscht. Davon entfielen 763 Eier auf das Jahr 2025 – 154 weniger als 2024.
Ein deutliches Zeichen dafür, dass es kaum noch Jungtauben gibt und die Legeleistung der älteren Tauben nachlässt.
Zu unserem größten Bedauern und trotz diverser Positivbeispiele, hat die #deutschebahn entschieden, den Bahnhof zu vergrämen.
Leider ohne zeitgleich eine tierschutzgerechte Alternative wie ein Taubenhaus anzubieten – und das auch noch zur ungünstigsten Zeit, mitten im kalten Winter.
Es ist ein Elend zu sehen, wie die Tauben immer wieder verzweifelt versuchen, ihre ehemaligen Plätze anzufliegen, und nun verwirrt und heimatlos auf dem eisigen Boden sitzen.
Die vertrauten Nester, die wenigstens etwas Schutz vor der Kälte boten, sind verschwunden.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Tauben jetzt wesentlich weniger Nahrung finden, während sie aufgrund der Kälte und der vermehrten Anflugversuche einen erhöhten Kalorienbedarf haben.
Bisher gab es mindestens zwei Vorfälle, bei denen sich Tauben in oder zwischen den Spikes verfangen haben.
Wir stehen mit der DB und dem zuständigen Vergrämer in Kontakt, der zusichert, die Vergrämung anzupassen, sodass keine Taube mehr gefährdet ist.
Bitte haltet derweil am Bahnhof Vohwinkel (Gleis 11/12 und auch 5/6) nach Tauben in oder auf Spikes Ausschau.
Kontaktiert uns direkt mit Foto oder Video, wenn Ihr eine Taube in Not seht!
Wer sich auskennt, weiß: Tauben sind standorttreu, und sie werden sich in unmittelbarer Nähe neue Nester bauen – Nester, die wir nicht kennen und vermutlich nicht erreichen können.
Also wird die Taubenpopulation und das Taubenelend wieder anwachsen.
Keine Win-win-Situation, sondern eine Lose-lose-Situation.
Es ist sehr bedauerlich, dass dieser Erfolg nun der Vergangenheit angehört.
Wir bleiben dran und hoffen auf ein Taubenhaus! 🍀🍀🍀
Immerhin gibt es bereits einige Positivbeispiele in Zusammenarbeit mit der DB an anderen Bahnhöfen.
Fotokalender 2026 - jetzt bestellen
Unser Tauben-Kalender für 2026 ist fertig und er ist wieder mega-toll geworden 🥰🥰
Möchtest Du wieder einen oder mehrere haben?!
Der Preis ist mit 14,90 € gleichgeblieben, ebenso das Format DIN A4, hochkant.
Abzüglich der Herstellkosten geht das Geld natürlich wieder zu 100% an die Station 💪
Falls der Kalender verschickt werden soll kommen Portokosten von 2 € hinzu.
Übrigens auch ein wunderbares Weihnachtsgeschenk für einen (Tier-) lieben Menschen 🎄😇🎄
Der Kalender wird gegen Vorkasse bestellt.
Wir freuen uns auf Deine Bestellung!
Lieber Taubenfreund *In,
leider sind wir zur Zeit überbelegt und können bis auf weiteres keine Tauben mehr aufnehmen. Wenn ihr kranke oder verletzte Vögel findet, wendet euch bitte an die folgenden Facebookgruppen oder Tierärzte, wenn ihr nur eine Beratung benötigt, bitte auf die Mailbox sprechen oder eine Whats App – Nachricht senden.
WARUM ES EIN „TAUBENPROBLEM“ GIBT - UND WAS MAN ZUM WOHLE DER TAUBEN TUN KANN
Stadttauben sind hauptsächlich verwilderte Haus- und Brieftauben, denen es angezüchtet wurde, sich das ganze Jahr fortzupflanzen. Da sie und ihre Eier damals auch als Nahrung dienten. Als sie nicht mehr benötigt wurden, setzte man sie aus und überließ sie sich selbst. Da Tauben an Menschen gewöhnt waren und kaum in der Lage sind selbstständig Nahrung zu finden, halten sie sich in der Stadt auf, den dort finden sie meistens irgendetwas essbares, was kein artgerechtes Futter ist und so sind die meisten Tauben krank, haben Durchfall und Bauchschmerzen. Da Stadttauben von Felsentauben abstammen, sind sie es nicht gewohnt wie andere Vögel in Bäumen zu nisten, sondern in Höhlen. Somit bauen sie ihre Nester meistens an Fassaden und Winkel an den Häusern. Sie werden leider als Plage gesehen oder als „Ratten der Lüfte“ und es wird versucht, sie mit verschiedenen Vergrämungsmaßnahmen, wie Spikes, Fütterungsverbot, Vergiftung, Netze oder Raubvögel zu verjagen.
Dabei gibt es sinnvollere Maßnahmen, die Population einzudämmen und den Tauben dabei noch was Gutes zu tun. Durch Taubenhäuser oder Taubentürme erhalten Tauben artgerechtes Futter, sauberes Wasser und medizinische Versorgung, was die Tiere gesund hält. Tauben halten sich die meiste Zeit dort am Schlag auf, somit kann der Kot gesammelt und entsorgt werden. Zur Geburtenkontrolle werden dort Bruteier durch Ei-Attrappen ausgetauscht.
Vorurteile über Tauben
- Tauben übertragen Krankheiten
- Taubenkot ist aggressiv und deswegen zerstört er Gebäude
- Vermehrung durch Futter
- Stadttauben finden genug Nahrung
1. Tauben übertragen Krankheiten
Leider glauben viele noch das Tauben Krankheiten auf Menschen übertragen, doch einer Studie zufolge durch das Robert-Koch-Institut (2001) und das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin in Berlin (1997) ergab das die Übertragung genau so gering ist wie bei jedem anderen Haus- oder Nutztier auch. Natürlich werden Tauben, wie alle anderen Tiere auch mal krank, allerdings sind die meisten Erreger bei Tauben wirtsspezifisch. Das bedeutet, dass ihre Erreger nur bei Tauben zu finden sind und damit gar nicht auf den Menschen übertragen werden können. Oft noch nicht mal auf eine andere Vogelart.
2. Taubenkot ist aggressiv und deswegen zerstört er Gebäude
2004 hat das Institut für Massivbau der Technischen Universität Darmstadt in einem wissenschaftlichen Experiment bewiesen das die Aussage das Taubenkot Gebäude und Fassaden schädigen falsch ist. Nach verschiedenen Test mit unterschiedlichen Materialien wurde festgestellt, dass der Kot keine Auswirkungen auf mineralischen Baustoffen wie Stein und Mauerwerk hat. Lediglich konnten Veränderungen des Korrosionsschutzes an Blechen festgestellt werden. Der Taubenkot in den Städten ist das Ergebnis von keinem artgerechten Futter, sondern von Tauben die sich aus der Not heraus von Essensresten, Müll ernähren oder keinem Futter (Hungerkot), denn dadurch bekommen Tauben Bauchschmerzen und Durchfall. Der Taubenkot bei einer gesunden Taube mit artgerechten Futter ist feste.
3. Vermehrung durch Futter
Stadttauben wurde der Brutzwang von dem Menschen angezüchtet, für den Verzehr der Eier und dem Fleisch. Tauben brüten unabhängig vom Nahrungsangebot.
4. Stadttauben finden genug Nahrung
Da eine Taube kein artgerechtes Futter findet, sondern sich von den Resten der Zivilisation ernährt, wird sie oft krank und bekommt Durchfall. Eine Stadttaube ist nicht einen Tag in Ihrem Leben satt und auf der Suche nach Futter riskiert sie ihr Leben.
